Wann wird ein Intralift notwendig?
Nach längerem Zahnverlust, altersbedingtem Knochenabbau oder einer Parodontitis kann das Knochenangebot im Seitenzahnbereich des Oberkiefers für ein Implantat nicht mehr ausreichen.
Liegt die Kieferhöhle zu nah an der geplanten Implantatposition, wird ein Sinuslift erforderlich. Dabei wird der Boden der Kieferhöhle angehoben und mit Knochenmaterial aufgebaut, sodass anschließend ein Implantat gesetzt werden kann – je nach Ausgangssituation sofort oder nach einer Einheilphase.
Schonende Alternative zum
klassischen Sinuslift
Beim Intralift™ kommen hochfrequente Piezoinstrumente zum Einsatz, die nicht rotieren und dadurch das Risiko für Verletzungen des Weichgewebes reduzieren.
Im Gegensatz zum klassischen offenen Sinuslift kann in vielen Fällen auf den seitlichen Zugang über ein Knochenfenster verzichtet werden. Dadurch verläuft der Eingriff minimalinvasiver und ist häufig mit geringeren postoperativen Beschwerden wie Schmerzen, Schwellungen oder Hämatomen verbunden. In vielen Fällen kann das Implantat zudem bereits in derselben Behandlung eingesetzt werden.
Häufig gestellte Fragen
Die folgenden Fragen und Antworten wurden von Dr. med. dent. Ludwig Broers und Yannic Broers fachlich geprüft und orientieren sich an den aktuellen Behandlungskonzepten unserer Praxis.
Der Intralift™ ist ein minimalinvasives Verfahren zum Knochenaufbau im Oberkiefer vor einer Implantation.
Wenn das vorhandene Knochenangebot für ein Implantat nicht ausreicht und die Kieferhöhle angehoben werden muss.
Der Eingriff erfolgt besonders schonend und kann mit geringeren Beschwerden nach der Behandlung verbunden sein.
Je nach individueller Ausgangssituation kann das Implantat direkt oder nach einer Einheilphase gesetzt werden.
In vielen Fällen stellt der Intralift™ eine minimalinvasive Alternative zum offenen Sinuslift dar.