Der Weg zur erfolgreichen Parodontitisbehandlung
Wird eine Parodontitis diagnostiziert, erfolgt die Behandlung nach den aktuellen Richtlinien. Den ersten Schritt bildet eine umfassende Vorbehandlung mit Motivation und Anleitung zur optimalen häuslichen Mundhygiene. Ihre Mitarbeit ist dabei ein wesentlicher Bestandteil für den langfristigen Erfolg der Therapie.
Nach Abschluss dieser Vorbehandlung werden der Zustand von Zahnfleisch und Kieferknochen genau beurteilt und – nach Genehmigung durch Ihre Krankenversicherung – die eigentliche Parodontitisbehandlung eingeleitet.
Langfristige Stabilisierung
Während der Hauptbehandlung werden bakterielle Beläge ober- und unterhalb des Zahnfleischs sowie in den Zahnfleischtaschen mit modernen Geräten möglichst schonend entfernt. Ziel ist es, den Entzündungsreiz nachhaltig zu beseitigen.
Anschließend beginnt die unterstützende Parodontitistherapie (UPT). Da Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, benötigen die meisten Patienten eine regelmäßige Nachsorge. Durch individuell abgestimmte Recall-Termine mit professioneller Zahnreinigung, Prophylaxe und Kontrolluntersuchungen lassen sich die Behandlungsergebnisse langfristig stabilisieren.
Häufig gestellte Fragen
Die folgenden Fragen und Antworten wurden von Dr. med. dent. Ludwig Broers und Yannic Broers fachlich geprüft und orientieren sich an den aktuellen Behandlungskonzepten unserer Praxis.
Die UPT ist die regelmäßige Nachsorge nach einer abgeschlossenen Parodontitisbehandlung. Sie hilft dabei, die erreichten Behandlungsergebnisse langfristig zu erhalten.
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Ohne regelmäßige Kontrollen und professionelle Nachsorge kann das Risiko für ein erneutes Fortschreiten der Erkrankung steigen.
Nach einer Vorbehandlung und der eigentlichen Parodontitistherapie erfolgen regelmäßige Recall-Termine mit professioneller Zahnreinigung und Kontrolluntersuchungen.
Ja. Eine sorgfältige tägliche Mundhygiene ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Parodontitistherapie und trägt wesentlich zum langfristigen Behandlungserfolg bei.
Das Recall-Intervall richtet sich nach Ihrer individuellen Mundgesundheit und Ihrem persönlichen Parodontitisrisiko.